Wie die Zeit vergeht

Jetzt ist es fast ein Jahr her, dass ich den letzten Blog-Artikel geschrieben habe. So war das nicht geplant. Tja, es war wohl nichts mit: „Ich starte meinen Blog, mache mehr bei Instagram und konzentriere mich auf die Malerei.“ Ein platter Spruch, aber sehr wahr: Der Alltag frisst einen manchmal auf und die Zeit rast. Dabei ist gar nichts Spektakuläres Schuld daran. Ich habe einfach sehr viel gearbeitet. Das ist ja generell nicht schlecht, aber es blockiert mich für die Dinge, die mir am Herzen liegen und die mich in den nächsten Jahren vielleicht auf andere Wege bringen sollen. Der Journalismus ist zwar mein Hauptjob, aber immer mehr Magazine arbeiten nicht mehr so wie früher. Und bevor sie mich irgendwann nicht mehr brauchen, möchte ich sagen können „Tada, nicht so schlimm, denn ich habe noch ein oder viele andere Standbeine!“

Feiern über Feiern

In meinem Privatleben ist so einiges los gewesen. Meine Schwester hat geheiratet und ich habe meinen Job als Trauzeugin sehr gerne gemacht. Das Fest und alles drumherum war einfach wunderbar. Die Abiturfeier meiner Tochter ebenso. Wir haben als Eltern-Chor sogar einen Auftritt für unsere Kinder gehabt und gemeinsam mit einigen Lehrern gesungen. Ich glaube, das hatten sie alle nicht erwartet. 


.Traumhaftes Neuseeland, Foto: Leni Höger

Mein erstes Kinderbuch

Danach ging es super schnell in den Herbst und mein Kind ist nach Neuseeland abgereist. Eine Zeit, die sie sicher niemals vergessen wird. Gerade hat sie das Land schon wieder verlassen, um ihre Großmutter auf den Philippinen zu besuchen und ganz bald kommt sie zurück. Darauf freue ich mich eigentlich schon seit dem Abreisetag. Allerdings bin ich auch von mir selbst überrascht. Das Loslassen ist mir leichter gefallen als gedacht. Als meine Schwester Anfang der 90er-Jahre für ein Highschool Jahr in die USA ging, haben wir Briefe geschrieben und einmal im Monat telefoniert. Und man hat sehr wenig von ihrem Leben in dieser Zeit mitbekommen. Das war mit Leni nun ganz anders. Denn wir haben uns ständig ausgetauscht und uns per Videoanruf gesehen. So hat man nicht das Gefühl gehabt, mehr als 18.000 Kilometer voneinander entfernt zu sein. Ach, das hätte ich fast vergessen. Vor Weihnachten habe ich mein erstes Kinderbuch veröffentlicht, „Die kleine Weihnachtskugel“. Das nächste Buch ist schon in Arbeit. Ich freue mich auf die nächsten Monate mit einigen spannenden Projekten. Davon werde ich natürlich berichten.


Kinderbuch „Die kleine Weihnachtskugel“ Foto: Susanne Höger

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